Wie auch in anderen Hobbys hat sich das Internet mit seinen verschieden n Kanälen und Formaten auch in der Aquaristik als Informations und Kommunikationsmedium etabliert. Ob in Form verschiedener Diskussionsplattformen, Newsgroups, E-Commerce oder klassicher statischer Websites.
Einer der größten Vorteile des Internets ist gleichzeitig sein größter Nachteil: Jeder kann alles publizieren. Eine Kontrolle der veröffentlichten Informationen durch Redaktion oder Lektorat gibt es aber meistens nicht. Die Qualität der Information ist also abhängig von der Kompetenz und Sorgfalt des jeweiligen Autors.
Zu einem guten Webangebot gehört also nicht nur ein gutgemachtes Design, sondern auch qualitativ guter Inhalt. Die technische Umgebung des multimedialen Hypertext-Mediums bietet viele Werkzeuge, um Informationen nutzerfreundlich darzustellen und didaktisch sinnvoll aufzubereiten.
Wie bei allen Medien gilt auch für das Internet: Die Qualität der Informationen ist nur so gut wie ihr Verfasser. Dabei fällt auf, dass bei deutlich betonter eigener Kompetenz die Qualität das Resultat oft dem Gegenteil entspricht. Vorgebliche und tatsächliche präsentierte Kompetenz stehen also in einem deutlichen Missverhältnis zueinander. Leider erfolgt die Rezeption auch fragwürdiuger Inhalte oft nach dem Prinzp “Unter den Blinden ist der Einäugige König„
Die Bereitstellung von Wissen und Erfahrungen ist grundsätzlich zu begrüßen. Nur muss der erhobene Anspruch auch tatsächlich erfolgen und nicht nur behauptet oder vorgegaukelt werden. Es geht um die Verbesserung des Kenntnissstandes Dritter durch wahrheitsgemäße Darstellung realer Sachverhalte. Leider ist aber genau dies viel zu oft nicht der Fall.
In den meisten Fällen passiert das nicht vorsätzlich, sondern als Folge des beim Verfasser selbst deutlich ausbaubedürftigen fachlichen Kenntnisstandes und mangelnder Sorgfalt. Aus sachlich fehlerhaften Grundannahmen folgen fast immer auch fehlerhafte Schlußfolgerungen und Erklärungen. So wird beim im Hinblick auf Sachkenntnis und Informationskompetenz oft unbedarften und unkritischen Leser aus augenscheinlich plausibel zusammengefügtem Halbwissen ein Fakt. Halbwissen ist dabei vielfach leider einfacher verständlich als die tatsächlichen, komplexen Sachverhalte. Diese Umstände machen es recht schwierig, sachliche Aufklärung gegen diesen Misstand zu betreiben.
Es erfordert sehr viel Ausdauer und Mühe, objektiv falsche Informationen aus dem Umlauf zu bringen, wenn sie sich erst einmal verbreitet als vermeintliche Tatsache festgesetzt haben. Gleichfalls ist es sehr mühselig, von unbelegten Behauptungen objektiv demonstrierbaren faktischen Unrichtigkeiten durchsetzte Texte Stück für Stück zu analysieren, den Grund ihrer Irrikgeiten zu erläutern und sachlich fundiert zu widerlegen.
Das Internet ist nicht nur für AquarianerInnen eine Quelle umfangreicher Informationen. Der Nutzer muss aber eine gute Informations- und Medienkompetenz mitbringen, um Glaubwürdigkeit und Qualität einer Quelle beurteilen und so die Spreu vom Weizen trennen zu können. Auf den folgenden Seiten möchte ich mich deshalb daran beteiligen, dass Sie als Hilfe, Rat und Information suchende AquarianerInnen ein wenig kennenlernen, worauf es zu achten gilt.






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